"Theater sind Orte, in denen Wissen und Erfahrung vermittelt wird. Sie prägen unsere Gesellschaft kulturell auf unverwechselbare und auf unersetzbare Weise, weil sie einen besonderen Blick auf die Welt ermöglichen, die heutige und die vergangene. Wenn Kreativität nicht nur gelernt, sondern auch gelebt werden soll, brauchen wir das Theater. Kultur - wie sie sich im Theater widerspiegelt - muss ein Eigenwert sein. Wenn das nicht mehr selbstverständlich zu sein scheint, haben wir gemeinsam die Pflicht, diesen Wert zu vermitteln." (Johannes Rau)
Zum TRÄGERVEREIN
Am 24. Mai 2004 konstituierte sich der gemeinnützige Trägerverein „Phönix Theaterwelt Wittenberg e.V.“ Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den ehemaligen kommunalen Theaterstandort unter neuen Rahmenbedingungen als Ort der Kunst und Kultur zu erhalten, zu beleben und zu etablieren. Wir wollen gemeinsame Interessen bündeln, kulturelle Identität wahren - dazu gehört, das Theater als Kommunikations- und Begegnungsstätte, als Teil von Alltagskultur und als Identifikationsmerkmal wieder zu verankern.
Die Bespielung des Hauses erfolgt zu großen Teilen durch Gastspiele von freien Theatergruppen, kommunalen Landesbühnen und der regionalen Kleinkunstszene. Eigene Projekte werden zur Förderung beantragt und das Haus soll als soziokulturelles Zentrum fungieren. Es finden Lesungen, literarische Veranstaltungen und Ausstellungen statt. Der Verein ist bemüht für alle Alters- und Interessengruppen ein breit gefächertes Angebot bereit zu halten. Entgegen einem herkömmlichen Theaterbetrieb unter staatlicher Förderung mit eigener Schneiderei, technischen Werkstätten, Verwaltungs- und künstlerischen Angestellten arbeitet der Verein als Träger des Theaters nur als Zweckbetrieb. Alle Geschäfte werden auf ehrenamtlicher Basis geführt.
Folgende Personen sind derzeit Mitglied im Verein „Phönix Theaterwelt Wittenberg e.V.“: Diana Pielorz (Vorsitzende), Jörg Kopischke (stellv. Vorsitzender), Roswitha Dümichen (Schatzmeisterin), Dr. Andrea Mehrländer, Beate Giersch, Heinz Nastraha, Michael van der Sanden, Dieter Freydank und Dr. Volkmar Kunze