Auf dieser Seite reflektieren wir interessante Presseresonanzen auf Aktionen, Initiativen oder Veranstaltungen der Phönix Theaterwelt.
Im Original können Sie die Artikel in den genannten Presseorganen oder auf deren Webseiten nachlesen.

Fundus soll an Phönix gehen

VON IRINA STEINMANN, 01.12.11

Unter dieser Überschrift veröffentlichte die "Mitteldeutsche Zeitung" am 02.12.2011 folgenden Atikel:

WITTENBERG/MZ. Der Trachtenverein trennt sich vom Kostümfundus des Mitteldeutschen Landestheaters, den er bisher im Auftrag der Stadt Wittenberg aufbewahrte und pflegte. Dies erklärte Evelin Ferchland vom Fachbereich "Soziale Stadt" am Mittwochabend im Kulturausschuss des Stadtrates. Die Aufgabe übersteige die Kräfte des Vereins, hieß es zur Begründung. Dessen Arbeitsschwerpunkt liegt bekanntlich ohnehin woanders, nämlich bei Gewändern aus der Renaissance- und Lutherzeit.

Laut Ferchland kann auch die Stadt nichts mit der Hinterlassenschaft des Theaters anfangen und zeigt sich angesichts der Alternative Veräußern oder Verschrotten erfreut über die Absicht des Trägervereins der Phönix Theaterwelt, den Fundus zu übernehmen. "Wir wollen das wieder für Vereine nutzbar machen", so Ferchland. Theaterchefin Diana Pielorz bekräftigte im Ausschuss das Vorhaben, sich auf diese Weise zu engagieren. Der Fundus befindet sich im früheren Verwaltungsgebäude des Theaters, an der Thomas-Müntzer-Straße. Dort hat nach wie vor auch der Trachtenverein seinen Sitz. Mit dem Theaterfundus wird der Verein etwa 150 Quadratmeter an Mietfläche abgeben.

Der Theaterjugendclub "Chamäleon" hatte ebenfalls Interesse an der Übernahme des Fundus gezeigt . Beide Vereine hätten sich geeinigt, sagte hierzu Fachbereichsleiter Horst Schubert, sprich, auch die jungen Hobbyschauspieler werden Kostüme nutzen können. Die Stadt will jetzt einen Vertrag mit dem Phönix-Trägerverein aushandeln. Auch im Auschuss hielt man das für "sinnvoll". Der Fundus mit Kostümen und Accessoires aus mehreren Jahrzehnten Wittenberger Theatergeschichte war nach der Schließung des Mitteldeutschen Landestheaters 2002 in städtisches Eigentum übergegangen.

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